BuddyBuddy Woodruff 163 LTD 2016

Welle machen für Schutz der Meere!

13.10.2016

Surfing Somewhere Europe

.. der kalte Herbst bettelt nicht eben nach lokalen Alternativen, also nutzten wir die günstigen Flüge von Dresden, zum erforschen der europäischen Gemeinschaft mit samt ihrer Kulturen und Schätzen ...

Der berühmte Herbstswell mit seinen Ausläufern der mächtigen Atlantikstürme, die berühmte nordspanische Küche und die milden Temperaturen, erfüllten ein weiteres mal all unsere Vorstellungen.

Die Nähe der hochalpinen Gebirge und ein paar kühle Nächte spendierten uns sogar den Anblick einer Schneesilhouette des Gipfelpanormas, während den täglichen Surfsessions...was will man mehr...

Der einzige Wermutstropfen war Dank XCEL leicht ertragen, dass der Atlantik dieses Jahr irgendwie etwas kühler war...

bis nächstes jahr...viva Espana

Ich wollte eigentlich nie nach Bali ...

Die Vorstellung mit zu vielen Leuten, in zu schnellen Wellen, über einem von Seeigeln zugedeckten Riff zu warten bis einen das nächste Set in die Inside putzt, liess mich die Bali Seite meines Stormrider Guides immer wieder recht schnell überblättern.

Die vielen Vorteile Indonesiens als Surfdestination aber lockten doch immer wieder, immer genauer die unzähligen bekannten Spots zu prüfen...

Medewi liegt gute 3 Stunden Taxifahrt, von Denpasar aus, durch den grenzwertigen Verkehr der kleinen Indonesischen Insel. Ich hatte mir ein sympatisch klingendes Camp ausgesucht, welches ganz in der Nähe des lägendär langen Pointbreaks Medewi weit abseits der Crowds von Kuta erst kürzlich eröffnet hat. Allein zwischen Reisfeldern, direkt am schwarzen Strand liegt das “Brown Sugar Surfcamp”, mit seinen sinnig und traditionell gebauten Surferbungalows, einem hervorragenden Restaurant und A-Frame Beachbreak direkt vor der gemütlichen Terasse.

Surfen habe ich in Afrika zu lernen begonnen, im dunklen, kalten Atlantik, bei Nebel und mit dickem Neopren - in Boardshorts und T-Shirt zu Surfen ist darum besonders sensationell, vom ersten Schritt ins Wasser bis zum Abnehmen der Leash. So sensationell wie ein leerer Beachbreak am Morgen und Wellen die bei leichtem Off Shore Wind mit geometrischen Perfektion in kleinen Tubes brechen.

Diva heisst der Break gleich beim Camp und bietet Goofy und Regular Surfern gleichermassen gute, kurze aber kräftige Rides. Durch den sandigen Boden kann man sich da gefahrlos an schnellere Wellen herantasten und späte Take-Offs ausprobieren, was die Welle durchaus mit kleinen Cover Ups belohnt. Das Brown Sugar hält für alle Könnerstufen ein durchdachtes Programm parat, mein Modul umfasste unter anderem die freie Auswahl von Surfboards, Videocoaching und Transfer zu den Spots.

Das Coaching selbst bekommt man durch Locals aus Medewi, was einen in die traumhafte Lage versetzt, zusammen mit lokalen Guides rauszupaddeln und über alle Strömungen und Channels informiert am besten Take Off Spot plaziert zu werden.

Die Welle in Medewi bricht, perfekt für lernende Surfer, am äussersten Point in einer gutmütigen Art, formt sie sich erst auf ihrem weiten Weg durch die Inside in anspruchsvollere Sections und beschert einem unglaublich lange Rides. Anschliessend paddelt man gemütlich durch die Bucht zurück zum Point, ohne Closeout Sets im wärmsten Wasser, während sich die Guides selbst eine paar gute Wellen nehmen.

Dauerhaft liefen diese Wellen auf die Riffe und Strände um Medewi, konstant zwischen 2 und 4 Fuss, kurzzeitig unterbrochen durch leichte Onshorebriesen über die Mittagszeit nur um sich pünktlich zum Sonnenuntergang wieder zur Perfektion zu ordnen.

Im näheren Umkreis befinden sich noch genügend Wellen für jedes Surflevel, nur leicht südlichere Spots stehen nicht mehr unter dem gütigen Schutz Javas und fangen entsprechend mehr Swell für alle Fortgeschrittenen auf.

Und wenn man dann noch einen draufssetzen will organisiert das Camp gerne eine Bootsfahrt nach G-Land!

Für nur eine Woche bin ich täglich mindestens zweimal zum Surfen gegangen, habe mich ausgiebig erholt, sehr gut gegessen, viele wirklich freundliche Gleichgesinnte getroffen, meine längsten Wellen gesurft und das sogar auf der Backside genossen.

Ich empfehle Euch einen Besuch auf Bali und ohne Vorbehalt dieses Surfcamp, informiert Euch einfach auf >> www.surfen-ohne-en.de <<

Ich will unbedingt wieder nach Bali.

Stephan

"Surfari" September 2009 in Cantabria ...

Bei 25°Celsius, 2,5m Welle und 2500m hohe Berge, 2 1/2 Stunden entfernt von hier.

So wie geplant, haben wir nun unsere Septemberreise nach Cantabrien unternommen. Wie bis jetzt immer, hat uns dieser Landstrich und das Meer alles dass gegeben, was man sich als naturverbundener Surfer unter einem Traumurlaub so vorstellt.

Ich habe einfach mal ein paar Bilder von unserem alltäglichem Terrassenblick geschossen.

Wir konnten wieder jeden Tag surfen gehen und gegen Ende hatte wir die größten Wellen die wir bis dato im Atlantik geritten haben...

Im Oktober wird die zweite Gruppe für eine weitere Woche Ihr Surfglück suchen.

Genießt den Herbst mit seinen Wellen bevor uns der Winter schon wieder verzaubert.

Der Mike

Curry Powder im Kashmir ...

Schon zum Ende des letzten Winters war klar, dass ich ein neues Brett´l für die kommende Saison brauchen würde. Also zum Mike und ein mein neues Pogo bestellt. Als es nun frisch zusammengebaut im Brettlladen ankam, wollte ich es natürlich seiner Bestimmung, nämlich endlosen und tiefen Powder, zuführen. Doch wie schon im letzten Winter, verwehrte uns Frau Holle hier zu Lande dieses Vergnügen.

Da das neue Board nun unbedingt mal zugeritten werden wollte, habe ich schnell ein paar Freunde angerufen und einen Flug gebucht. Ziel der Reise war der Ort Gulmarg.

Hmm…Gulmarg? Ja, Gulmarg = Kashmir = Indien = Himalaya = Curry- Powder!

Ein Ort mit einer Seilbahn, die auf den 4124m hohen Mount Apherwat führt. Sie ist gleichzeitig die höchste der Welt und das in einem Gebiet, das Frau Holle ständig mit gewaltigen Neuschneemengen versorgt. Also ein riesiger Berg mit unzähligen steilen Rinnen und Rücken voll mit Pulverschnee, auf dessen Gipfel man mit einer Seilbahn kommt.

Was will das Freerider Herz mehr!?

Erzählungen von einzelnen Lines und staubendem Pulver möchte ich euch ersparen. Nur soviel sei gesagt, die grandiose Aussicht auf Berge wie den Nanga Parbat, die gewaltigen Höhenmeter gepaart mit schönen Waldabfahrten und das vorzügliche Essen machen eine Reise in den Kashmir zu einem unvergesslichen Snowboardtrip.

Viele Grüße

Matze - Snowxplore

Winter am Polarkreis ...

Circa 900km nördlich von St. Petersburg - auf der Halbinsel Kola - gibt es nicht nur kalte, lange Winter und russische Atom-U-Boote, sondern auch Berge, die zum Freeriden einladen. Wie die des Khibinygebirges, welches mit seinen 1000m hohen Gipfeln nach Mittelgebirge klingt, aber bei einer Baumgrenze von 250-300m hochalpinen Charme versprüht.

Daher packten wir unsere Koffer, legten die Ski dazu und flogen via St. Petersburg nach Murmansk. Von dort ging es per Zug wieder 200km zurück gen “Süden” nach Apatity und dann weiter mit dem Bus nach Kirovsk. Einem Ort, der malerischer kaum liegen könnte: direkt neben dem Bolshoy-Vudyavr-See und auf drei Seiten von den Bergen des Khibinymassivs umgeben. Doch die Stadtväter von Kirovsk waren nicht auf der Suche nach dem nördlichsten Kurort Russlands, sondern nach Apatit und anderen Mineralien, was den 1959 gegründeten Ort zu einer Plattenbau-Siedlung mit dreißigtausend Einwohnern macht, die nahe alle vom Bergbau leben.

Doch wenn im März die Tage länger werden, zieht es ein paar Eingeweihte in die Berge. Der Lift, an den im Wechsel Teller, Anker und nix gebunden sind, bringt uns auf den Kamm des Berges bei Ortsteil “Kilometer25”. Dort vergessen wir die lange Reise und den gräulichen Frühstücksgrieß, denn die Hänge bieten unberührte Abfahrten in alle Himmelsrichtungen, die direkt zurück zum Lift führen oder von denen man sich von lokalen Guides und Liftboys auch per Ski-Doo abholen lassen kann.

Schon am zweiten Tag trafen wir eine Gruppe Freerider aus St. Petersburg und Moskau, die uns fragten, ob wir Lust hätten über Ostern aus dem Khibiny-Open-Freeride-Cup einen internationalen Wettkampf zu machen, was uns die Gelegenheit gab, uns mit ca. 70 Fahrern aus ganz Russland zu messen und - viel wichtiger – uns 3 klasse Freeridetage unter Freunden bescherte. Das Resultat war ein fünfter und ein siebter Platz sowie eine feuchtfröhliche Siegerehrung.

Nach Ostern sorgte jedoch die warme Luft aus Europa für den wärmsten April der Gegend seit Jahren und ließ den meter-hohen Schnee innerhalb von 36 Stunden fast komplett schmelzen. Daher war es für uns wieder an der Zeit Koffer zu packen und Essen für eine unfreiwillige Nacht auf dem Bahnhof von Apatity und die 24-stündige Zugfahrt nach St. Petersburg zu besorgen.

Rückblickend bleiben Erinnerungen an tolle Abfahrten und abenteuerliche Nächte auf russischen Bahnhöfen sowie die Hoffnung auf ein bisschen kältere Temperaturen beim nächsten Mal!

Albrecht und Uli

Dresden, Mai 2010

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